Konsequent für Frieden und soziale Gerechtigkeit
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Newsletter Inge Höger November '11 als pdf Datei
Die Bundeswehr zieht ab - leider nicht überall: Ostwestfalen hat schon gute Erfahrungen mit der Umwandlung militärischer Einrichtungen
INHALT
- Sie reden von Frieden, sie führen Krieg - Truppen raus aus Afghanistan!
- Inge Höger: Konsequent gegen Streumunition
- Rüstungsatlas online: Die Adressen der Kriegsprofiteure
- Reform der Pflegeversicherung? Bislang nur vollmundige Makulatur!
- Kinderarmut im Kreis Herford
- DIE LINKE für vollständige Rekommunalisierung der Stromnetze
Hans-Werner Elbracht
Industriestr. 3
33803 Steinhagen/Westf.
E-Mail: hwelbracht@dielinke-ostwestfalen.de
Skype: hwelbracht • Tel. 05204 5711
Zum gestrigen Beschluss des Hauptausschusses, ein neues Projekt für eine Beratungs- und Anlaufstelle für schwule und lesbische Jugendliche auszuschreiben, erklärt Dr. Michael Faber, Vorsitzender der Linksfraktion im Rat:
Es ist gut, dass die Stadt jetzt eine neue Beratungs- und Anlaufstelle für junge Schwule und Lesben in Bonn ausschreibt*. Dem liegt eine Initiative der Linkfraktion zu Grunde, die nach über zwei Jahren Stillstand wieder für Bewegung auf diesem Gebiet gesorgt hat. Das war auch überfällig, denn seit im Sommer 2009 das Bonner „Zentrum“ mit der Jugendgruppe „Grenzenlos“ in Insolvenz gehen musste, lag die schwullesbische Jugendarbeit in der Bundesstadt brach. Der Stadt bescherte dies zwar eingesparte Fördermittel von über 50.000 Euro jährlich. Das dürfte für viele schwule, lesbische und bisexuelle Jugendliche im Angesicht von immer noch präsenter Diskriminierung im Alltag aber nur ein schwacher Trost sein.
Für die sich weltoffen und tolerant gebende Stadt Bonn muss es eine Selbstverständlichkeit sein, gerade Jugendliche in einer schwierigen Entwicklungsphase nicht alleine zu lassen. Konsens sollte dabei sein, dass nur ein ausreichend gefördertes Beratungsangebot die Arbeit dort wieder aufnehmen kann, wo sie vor zwei Jahren so abrupt abgebrochen ist. Wenn die Stadt zukünftig, wie es sich in vergangenen Vorlagen angedeutet hat, für eine neue Jugendgruppe nur einen Bruchteil der ursprünglichen Fördersumme einsetzen will, würde sie damit am falschen Ende sparen. Die Frage einer effektiven Begleitung und Unterstützung von jungen Schwulen und Lesben während des Coming-Outs darf nicht nach Kassenlage entschieden werden.
Dafür wird sich die Linksfraktion auch zukünftig stark machen. Der gestrige Beschluss ist ein überfälliger Schritt in die richtige Richtung.
Dem müssen weitere folgen.