Konsequent für Frieden und soziale Gerechtigkeit
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Newsletter Inge Höger November '11 als pdf Datei
Die Bundeswehr zieht ab - leider nicht überall: Ostwestfalen hat schon gute Erfahrungen mit der Umwandlung militärischer Einrichtungen
INHALT
- Sie reden von Frieden, sie führen Krieg - Truppen raus aus Afghanistan!
- Inge Höger: Konsequent gegen Streumunition
- Rüstungsatlas online: Die Adressen der Kriegsprofiteure
- Reform der Pflegeversicherung? Bislang nur vollmundige Makulatur!
- Kinderarmut im Kreis Herford
- DIE LINKE für vollständige Rekommunalisierung der Stromnetze
Hans-Werner Elbracht
Industriestr. 3
33803 Steinhagen/Westf.
E-Mail: hwelbracht@dielinke-ostwestfalen.de
Skype: hwelbracht • Tel. 05204 5711
Die schlechten Nachrichten beim ÖPNV im Kreis Herford reißen nicht ab! Die Kreistagsfraktion der LINKEN hat von Anfang an darauf hingewiesen, dass das finanzielle Risiko des Linienverkehrs bei den Kommunen liegt, so ihr Vorsitzender Thomas Besler. Man hätte deshalb die Verkehrsbetriebe Minden-Ravensberg (VMR) finanziell unterstützen und rekommunalisieren sollen.
Die VMR hatte gut ausgebildete Fahrer die einen vernünftigen Lohn für Ihre Arbeit bekamen. Die jetzigen Fahrer bekommen deutlich weniger und trotzdem kommt der derzeitige Betreiber des Linienverkehrs, die BVO nicht mit Ihrer Kalkulation hin.
Das ein wesentlicher Grund der sinkenden Fahrgastzahlen die Streiks bei den Verkehrsbetrieben Minden-Ravensberg sein sollen ist eine Frechheit. Vielmehr ist die nicht abreißende Pannenserie bei der BVO und Ihre schlechte Öffentlichkeitsarbeit ein entscheidender Faktor.
Es war immer wieder zu lesen und zu hören, dass die Schulbusse so unpünktlich waren, dass Klassenarbeiten in der ersten Stunde ausfallen mussten. Die Busse waren zum Teil so voll, dass Kinder nicht mitgenommen wurden, diese haben versucht das Problem zu lösen in dem sie eine Haltestelle vorher eingestiegen sind. Das am letzten Schultag vor den Ferien die Schülerinnen und Schüler eher Schulschluss haben, war für die BVO auch völlig überraschend. Viele Busfahrer kannten am Anfang ihre Fahrstrecke nicht und mussten die Fahrgäste nach dem Weg fragen. Der Pressesprecher der BVO erklärte schon im September bei 15° C Außentemperaturen, dass das schlechte Wetter schuld an den unpünktlichen Bussen ist.
Die BVO hat sich als nicht zuverlässiger Betreiber erwiesen und falsch kalkuliert und nun soll die öffentliche Hand, das heißt die Bürgerinnen und Bürger dafür gerade stehen.
Die Sprecherin des Kreisverbandes Herford Ann Kathrin Krause ergänzt, es sollte versucht werden dem öffentlichen Personennahverkehr ein anderes Image zu verschaffen und fit für die Zukunft zu machen. Das geht nicht von heute auf Morgen und kostet sicherlich auch Geld aber je größer die Akzeptanz desto eher steigen die Zahl der Fahrgäste und somit die Einnahmen. Zumindest im Winter sollten die Entfernungsgrenzen für die Busfahrkarten geändert werden, damit werden gleichzeitig auch Blechlawinen vor den Schulen vermieden.
Schülerfahrkarten könnten auch außerhalb der Schulstrecke gültig sein. Finanziert werden könnte dieses z.B. durch einen Eigenanteil aller Schülerinnen und Schüler oder besser noch aller Bürgerinnen und Bürger unter anderem aus Parkgebühren, je mehr Schultern den ÖPNV tragen, desto günstiger wird es für den Einzelnen. Die Kosten für den Individualverkehr trägt auch die Allgemeinheit unabhängig davon ob man ein Auto besitzt oder nicht.
Mit dem Einsatz von gas- oder elektrisch betriebenen Bussen kann auch für ein positiveres Image gesorgt werden.
Um diese Ziele zu erreichen fordert DIE LINKE weiterhin die Rekommunalisierung des öffentlichen Personennahverkehrs im Kreis Herford.
Die Linke. im Kreistag Herford
Thomas Besler