Konsequent für Frieden und soziale Gerechtigkeit
www.inge-hoeger.de
Newsletter Inge Höger November '11 als pdf Datei
Die Bundeswehr zieht ab - leider nicht überall: Ostwestfalen hat schon gute Erfahrungen mit der Umwandlung militärischer Einrichtungen
INHALT
- Sie reden von Frieden, sie führen Krieg - Truppen raus aus Afghanistan!
- Inge Höger: Konsequent gegen Streumunition
- Rüstungsatlas online: Die Adressen der Kriegsprofiteure
- Reform der Pflegeversicherung? Bislang nur vollmundige Makulatur!
- Kinderarmut im Kreis Herford
- DIE LINKE für vollständige Rekommunalisierung der Stromnetze
Hans-Werner Elbracht
Industriestr. 3
33803 Steinhagen/Westf.
E-Mail: hwelbracht@dielinke-ostwestfalen.de
Skype: hwelbracht • Tel. 05204 5711
Mit rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte das Bündnis "Gütersloh gegen Nazis" gerechnet. Zur Kundgebung am vergangenen Donnerstag kamen aber rund vier Mal soviel! Rednerinnen und Redner von „Courage gegen Rechts“,
CVJM, Jugendparlament, Jusos, der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) und der Linken bezogen deutlich Stellung gegen den braunen Mob in Kreis und Land. Auch Attac, die Initiative „Demokratie wagen“, SPD und Grüne waren präsent. Der Erste Bevollmächtigte der IG Metall, Bernd Marx, war zwar verhindert, erklärte sich aber solidarisch.
Grund genug für ein geschlossenes Auftreten gegen Nazis gibt es reichlich im Kreis Gütersloh. Seit rund 15 Monaten existiert wieder eine aktive Neonazi-Szene. Um den "Rapper" Makss Damage, alias Julian Fritsch, haben sich die sich selbst als "Nationale Sozialisten Gütersloh - Kameradschaft Gütersloh" bezeichnenden Neonazis gesammelt. Diese werden in Verbindung gebracht mit Pöbeleien und Drohungen, aber auch mit dem Brandanschlag auf zwei Mehrfamilienhäuser im August, zerstörten Scheiben und Nazi-Schmierereien an einer Gütersloher Kneipe und den Steinwürfen auf das Islamische Zentrum am 9. November. Die „Kameradschaft Gütersloh" ist zudem befreundet mit dem sogenannten Hitler von Köln, Axel Reitz. Dieser wiederum hat laut der WDR-Sendung „Westpol“ Kontakte zur Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU).
Damit nicht genug. Auch die „geistigen Brandstifter“ sitzen in Gütersloh. Für den Bertelsmann-Verlag DVA war das umstrittene Buch von Thilo Sarrazin ein großes Geschäft. Ebenso wie Sarrazin wollte auch die rechtsextreme „Bürgerbewegung pro-NRW“ in Gütersloh ihr braunes Gift verbreiten. "Gegen Islamisierung - Kreuzzug für das Abendland" war im Mai letzten Jahres deren Motto. Das konnten entschlossene Antifaschistinnen und Antifaschisten erfolgreich verhindern. Aber die Hetze wirkt, wie die Tat des „verwirrten Einzeltäters“ letzte Woche in Rheda-Wiedenbrück zeigt.
Die Kundgebung war ein Erfolg, unser Ziel aber muss sein: Nazis raus aus Gütersloh! Nazis raus aus den Köpfen!
Uschi Kappeler, Michael Pusch
DIE LINKE. Kreisverband Gütersloh
05423-4740952
info@die-linke-guetersloh.de
www.dielinke-guetersloh.de • www.dielinke-ostwestfalen.de