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		<title>DIE LINKE. Ostwestfalen-Lippe</title>
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		<description>Neuigkeiten als RSS-Feed</description>
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			<title>DIE LINKE. Ostwestfalen-Lippe</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 15:38:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Wir zahlen nicht für Euren Dreck! Atommüllproduzenten zur Kasse!</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/wir-zahlen-nicht-fuer-euren-dreck-atommuellproduzenten-zur-kasse/</link>
			<description> Im Forschungszentrum Jülich lagern Castorbehälter mit Atommüll aus dem inzwischen stillgelegten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Landesvorstand der Partei DIE LINKE und DIE LINKE. Jülich unterstützen die Forderung der Anti Atom Initiativen von NRW, dass die Finanzierung dieses Aus- und Umbaus für den Atommüll in Jülich nicht in eine Pokerrunde zwischen Bund und Land ausufern darf, an deren Ende die Mehrheit der Menschen in NRW den Schuldschein für die Atomspielschulden von Bund und Betreibern zahlen soll.
„Der Bund hält die absolute Mehrheit im Aufsichtsrat des Forschungszentrums. Da ist es doch selbstverständlich, dass er sich dementsprechend im großen Umfang an der Finanzierung beteiligen muss“, kommentiert der Sprecher des Aktionsbündnisses STOP Westcastor , der Jülicher Stadtverordnete der Partei DIE LINKE Siegfried Faust den Versuch&nbsp; vom Parteichef der NRW- CDU, Umweltminister Röttgen, die Kosten auf das Land NRW abzuwälzen. 
Die Landessprecherin der Partei DIE LINKE, Katharina Schwabedissen ergänzt: “Der Versuchsreaktor, der den in den Castoren befindlichen Atommüll produziert hat, wurde von einer AVR- Betreibergesellschaft genutzt. Diese Gesellschaft hatte sich von der als gescheitert zu betrachtenden Kugelhafentechnologie immense Gewinne versprochen. Der Erfolg stellte sich nicht ein, der Misserfolg samt Müllhalde und Folgekosten soll mal wieder den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern aufgebürdet werden.“ 
„Die Kosten und sämtliche Folgekosten müssen alle Betreiber und damit die Verantwortlichen für den Atomdinosaurier in Jülich zahlen“, sind sich Faust und Schwabedissen einig.<br />]]></content:encoded>
			<category>DIE LINKE. NRW,</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Probebohrung nach Erdgas irgendwie verhindern</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/probebohrung-nach-erdgas-irgendwie-verhindern/</link>
			<description>In Niedersachen regt sich bereits der Widerstand gegen eine Bohrstelle des Energiekonzerns Exxon...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach dem Willen des Viererbündnisses, CDU, Grüne, EBB und FDP, soll die Stadt einfach „für geplante Probebohrungen keine Genehmigung für das Aufstellen von Gerätschaften erteilen. Juristisch haltbar wird das wohl nicht sein.<br />Der kleine Film auf Youtube ist sicher nicht die beste Werbung: Das Wasser, das da ins Waschbecken läuft, lässt sich problemlos anzünden (Beispiel siehe unten). Man muss nicht unbedingt auf derlei drastische Beispiele aus den USA zurückgreifen, um gegen die Förderung von unkonventionellem Erdgas im Ruhrgebiet zu sein. Die Stadtwerke entlang der Ruhr haben bereits mehrfach mit deutlichen Worten vor dem „Fracking“-Verfahren gewarnt und sehen das Trinkwasser der gesamten Region bedroht.<br /><br />Auch in Essen befürchten die Ratsparteien, Düsseldorf könne vom derzeit geltenden Verbot für alle Bohrungen abweichen, oder die BASF-Tochter Wintershall, die nach wie vor an einer genauen Erkundung ihres Claims festhält, könne zumindest die fünf geplanten Erkundungsbohrungen bei der Bezirksregierung in Arnsberg durchsetzen. Wer kann schon etwas gegen Gesteinsproben aus maximal 200 Metern Tiefe haben? Jedenfalls verhandelt Wintershall bereits mit Grundstückseigentümern, um ihr Bohrgerät möglicherweise auch in Essen aufzustellen.<br />
Lässt sich das denn nicht verhindern?<br /><br />Wenn es nach dem Willen des Viererbündnisses, CDU, Grüne, EBB und FDP, geht, soll die Stadt einfach „für geplante Probebohrungen keine Genehmigung für das Aufstellen von Gerätschaften erteilen, die für die unkonventionelle Erdgasgewinnung im ,Fracking-Verfahren’ genutzt werden könnten“. Zumindest sollen erst das Landesgutachten, die Risikostudie sowie die geplante Änderung des Bundesbergrechtes vorliegen.<br />&quot;Wir wollen es wenigstens versuchen&quot;<br /><br />Ob sich das auf diesem Wege verhindern lässt, daran haben Juristen allerdings erhebliche Zweifel: Sollte Wintershall eine Genehmigung für eine Probebohrung erhalten, sei keine weitere für das Gerät erforderlich, schon gar nicht seitens der Stadt. Die Kommune könne gegen die Erlaubnis der Bergbaubehörde sicherlich klagen, als Grundstückseigentümerin auch eine Bohrung auf ihrem Boden untersagen, aber wenn Bauer Kasulke die Erdgassuche auf seinem Feld erlaubt, darf Wintershall den Bohrer anwerfen.<br /><br /><br />Der Ausschuss für Stadtentwicklung und der Umweltausschuss werden nun in den nächsten Tagen den Antrag beraten. Gut möglich, dass die Verwaltung ihn nach Rücksprache mit den eigenen Juristen wieder einkassiert. Es gehe, so hieß es aus den Kreisen des Viererbündnisses, vor allem darum, sich geschlossen gegen das Fracking zu stellen: „Wir wollen es wenigstens versuchen.“<br /><br />Hans-Karl Reintjens<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Gegen Gasbohren</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Linksfraktion begrüßt Sonntagsruhe</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/linksfraktion-begruesst-sonntagsruhe/</link>
			<description>Gestern hat der Bochumer Stadtrat mit denkbar knapper Mehrheit die Sonntagsöffnungszeiten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Es ist gut, dass die Beschäftigten im Einzelhandel wenigstens einen festen freien Tag in der Woche haben, an dem sie am sozialen und kulturellen Leben teilhaben können. Und auch für die übrige Bevölkerung bietet der Sonntag eine Verschnaufpause in unserem immer hektischeren Alltag.“
Die im Vorfeld der Ratssitzung von Gewerkschaften und Kirchen geäußerte Kritik scheint bei einigen Ratsmitgliedern Früchte getragen zu haben.
Doch die Linksfraktion ist skeptisch, dass es bei dieser Entscheidung bleibt. Der Einzelhandel hat bereits angekündigt, einen neuen Antrag zu stellen. Die Geschäftsordnung des Rates schreibt zwar vor: ‚Hat der Rat Sachanträge … ab¬gelehnt, dürfen sie frühestens sechs Monate nach der Ablehnung neu eingebracht werden’, doch 2007 wurde in einem ähnlichen Fall, die Abstimmung mit einer geringfügig geänderter Vorlage erneut zur Abstimmung gestellt und wundersamer Weise hat der Rat sein Votum revidiert.
„Es ist kein besonderes Zeichen von demokratischen Grundverständnisses, wenn der Einzelhandel meint, ein politisches Votum des Rates nicht akzeptieren zu können“, so Vorberg. „Ich will doch hoffen, dass hier in Bochum die gewählten Mitglieder im Rat entscheiden und nicht der Einzelhandelsverband.“
Bei der Genehmigung von verkaufsoffenen Sonntagen gelten in Bochum scheinbar andere Gesetze als üblich. Nach wie vor legen weder der Einzelhandel noch die Verwaltung das besondere öffentliche Interesse für die jeweiligen Sonntage dar. Das ist aber zwingend vorgeschrieben.
Angesichts der Erfahrung aus 2007 ist die Linksfraktion gespannt, ob vor allem SPD und Grüne zu ihrem Votum stehen werden oder sich eingestehen, dass sie gestern nicht wussten, was sie taten.<br />]]></content:encoded>
			<category>Bochum,</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zynische Missachtung von NS-Opfern muss beendet werden</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/zynische-missachtung-von-ns-opfern-muss-beendet-werden/</link>
			<description>&quot;Mit dem Urteil des Internationalen Gerichtshofes (IGH) in der Klage Deutschlands gegen Italien ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Die eigentlichen Verlierer des Prozesses sind die betroffenen NS-Opfer, deren berechtigte Forderungen nach Entschädigung nun unerfüllt bleiben. Ich bedauere, dass die Bundesregierung mit ihrer skrupellosen Entschädigungsverweigerung durchkommt. Das Schicksal der Überlebenden von Massakern bzw. der Hinterbliebenen ebenso wie der ehemaligen Zwangsarbeiter wird von der Bundesregierung ignoriert. Ihre Argumentation, die Urteile italienischer Gerichte hätten den internationalen Rechtsfrieden destabilisiert, ist zynisch: Die Verweigerung von Entschädigung für Staatsverbrechen hat nichts mit Rechtsfrieden zu tun. Der IGH droht mit seinem Urteil jenen Kräften in Deutschland Auftrieb zu geben, die einen 'Schlussstrich' unter die deutsche Geschichte ziehen wollen.&nbsp; 
DIE LINKE erwartet von der Bundesregierung, dass sie nun wenigstens auf humanitärer Basis Wiedergutmachungsleistungen anbietet.&quot;]]></content:encoded>
			<category>Presseerklärung MdB Ulla Jelpke,</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesregierung sponsert Münchner Sicherheitskonferenz mit fast einer Million Euro</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/bundesregierung-sponsert-muenchner-sicherheitskonferenz-mit-fast-einer-million-euro/</link>
			<description>&quot;Die Bundesregierung ist auch in diesem Jahr Hauptsponsor des Münchner Kriegsratschlags&quot;,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[330 Bundeswehrsoldaten werden die Konferenz im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr unterstützen. Sie werden bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Treffens, bei der Koordinierung von Telekommunikationsleistungen, dem Aufbau, Personentransport und für andere Dienstleistungen eingesetzt. 
Die Personalkosten hierfür in Höhe von rund 576.000 Euro sowie 49.000 Euro für Sachleistungen werden dem Veranstalter geschenkt.<br />Hinzu kommt eine Förderung durch das Bundespresse- und Informationsamt in Höhe von 350.000 Euro. 
Die Gesamtförderung der Konferenz umfasst damit insgesamt fast eine Million Euro. Die Bundesregierung ist damit mit Abstand größter Sponsor des als &quot;Privatsache&quot; deklarierten Unterfangens: Der Veranstalter Ischinger rechnet selbst nur mit Gesamtkosten von 590.000 Euro. 
DIE LINKE schließt sich dem Aufruf des Protestbündnisses an, das in der sogenannten Sicherheitskonferenz vor allem eine Plattform zur Propagierung völkerrechtswidriger Militäreinsätze und für Kriegsdrohungen der NATO-Alliierten gegen andere Länder sieht. Mehrere Abgeordnete der LINKEN werden an den Protesten in München teilnehmen. <br />]]></content:encoded>
			<category>Presseerklärung MdB Ulla Jelpke,</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fortsetzung der Debatte zur Höhe der Mindestrente! </title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/antwort-von-karina-ossendorff-auf-die-replik-aus-dem-buero-von-matthias-birkwald/</link>
			<description>
(K. Ossendorff auf die Replik aus dem Büro von M. Birkwald)  
 
In seiner Replik am 26.01.2012...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das die Überschrift und die kritisierten Passagen etwas überspitzt sind,- geschenkt -, dass haben Artikel so an sich, damit sie für den/die Leser/in interessant sind. So ist es ja auch mit Reden im BT oder PMs für die Öffentlichkeit. Das ich keine wissenschaftliche Mitarbeiterin bin sei mir bitte verziehen, gleichwohl bleiben die Fakten, die in meinem Artikel beschrieben sind, bestehen.  
Dass Matthias die Rentenpolitik auf der Agenda nach oben gesetzt hat, ist sehr löblich und anerkennenswert. Aber es ist auch seine Aufgabe als rentenpolitischer Sprecher im Bundestag. Die Rede, auf die ich angespielt habe wurde von mir am 19.1.2012 in Phönix verfolgt und sie war wirklich klasse. Die Behauptung, ich hätte sie “geringschätzend als toll“ bezeichnet ist eine glatte Unterstellung. Das war mein voller Ernst.
Auch die Behauptung des “Nichtstun der BTF“ ist eine Unterstellung, dass steht nirgendwo in meinem Artikel und ich weise das ausdrücklich zurück. Das ist eine Verdrehung und eine <b><span style="font-weight: normal">Missinterpretation</span></b> von Tatsachen.
Natürlich geht es mir um Armutsbekämpfung. Das ich nicht auf die Armutsvermeidung eingegangen bin, hat einen einfachen Grund. Alle Punkte, die dazu in der Replik ab Seite 2 aufgeführt sind, sind eine Selbstverständlichkeit, vor allem für  LINKE. Das bedarf keiner ständigen Erwähnung. Es ergibt sich aus dem Selbstverständnis und dem Programm unserer Partei. Dazu gibt es im Übrigen viele andere Artikel in den vergangenen LL. Ich verweise hier auf meinen Artikel <u><b><link http://www.dielinke-nrw.de/nc/linksletter/linksletter_aktuell/detail_ll/browse/2/zurueck/linksletter-aktuell/artikel/breite-parteidebatte-gewuenscht-wieviel-braucht-der-mensch-zum-leben/ - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">„Was braucht der Mensch zum Leben“</link></b></u> im LL vom 22.12.2011 und es wird diese Artikel auch in Zukunft geben.
Im Gegensatz dazu stehen nach wie vor die 900 Euro Mindestrente. Diese stehen nicht im gerade erst beschlossenen Programm und sie verstoßen gegen unsere Programmbeschlüsse. Sie wurden auch nicht in unserer Partei diskutiert.  
Aus der Präambel des Parteiprogramms:  
<b>…<span style="font-weight: normal">..</span></b><b><i><span style="font-weight: normal">für eine armutsfeste solidarische gesetzliche Rente für alle</span></i></b><i>, die paritätisch von Beschäftigten und Unternehmen finanziert wird, den Lebensstandard im Alter sichert und, anders als die private Vorsorge, nicht von den Launen der Finanzmärkte abhängig ist. Eine Gesellschaft, die Millionen alte Menschen zu einem Leben in Armut verdammt, ist unmenschlich. Um Altersarmut zu bekämpfen, wollen wir eine armutsfeste, solidarische Mindestrente für ältere Menschen im Rahmen der Rentenversicherung. </i> 
Aus dem weiteren Wortlaut im Programm:
…..<i>Wir wollen eine solidarische Rentenversicherung als Alterssicherung, die zu einer gesetzlichen Rente </i><i><b>deutlich über der Armutsgrenze</b></i><i> führt und den erarbeiteten Lebensstandard weitgehend sichert. Sie macht eine staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge überflüssig. Diese kann drohende Altersarmut nicht vermeiden und hat zur Aufblähung der Finanzsphäre wesentlich beigetragen. Wir fordern eine solidarische Rentenversicherung, die alle Frauen und Männer in eine paritätisch finanzierte, gesetzliche Rentenversicherung einbezieht, sowie eine solidarische Mindestrente im Rahmen Rentenversicherung, </i><i><b>um Altersarmut zu verhindern</b></i><i>. Die solidarische Mindestrente speist sich zum einen aus den eigenen beitragsbegründeten Rentenansprüchen und zum anderen aus Steuermitteln für diejenigen, deren Einkommen und Vermögen zu einem Leben </i><i><b>unterhalb der Armutsgrenze</b></i><i> führen würden. </i> 
Der Kritikpunkt, dass die programmatische Forderung nach einer &quot;Mindestrente für diejenigen, deren Einkommen und Vermögen zu einem Leben unterhalb der Armutsgrenze führen würde&quot; , nicht mit 900 Euro erfüllt wird, ist wird vom Büro von Matthias W. Birkwald ebenfalls nicht ausgeräumt oder befriedigend beantwortet. Die Armutsgrenze lag in Deutschland im Jahr 2009 bei 940 Euro und nicht bei 900 Euro. Im Jahr 2012 dürfte die Armutsgrenze weit über 950 Euro netto liegen, schaut man sich die Entwicklung der genutzten Daten des EU-SILC an – 2006 889 Euro, 2007 916Euro, 2008 929 Euro, 2009 die genannten 940 Euro. Sie könnte – berücksichtigt man die bisherige Entwicklung - im heutigen Jahr knapp unter 1.000 Euro liegen. Also nicht nur bei 900 Euro. Darauf geht der wissenschaftliche Mitarbeiter von Matthias W. Birkwald nicht ein.   
Des Weiteren:  
Nach wie vor liegt keine nachvollziehbare Berechnungsgrundlage für 900 Euro vor. Wie kommt der Betrag von 900 Euro, den Matthias für die Mindestrente vorschlägt, eigentlich zustande? Wäre es nicht Aufgabe der wissenschaftlichen Mitarbeiter, diese Höhe parteiintern und öffentlich zu begründen? Wo ist diese Begründung? Die BAG Hartz IV hat eine <u><b><link http://www.die-linke.de/fileadmin/download/zusammenschluesse/bag_hartziv/111204_bag_hartz_iv_hoehe_existenzsicherung.pdf - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">wissenschaftliche Studie</link></b></u> vorgelegt, warum wurde diese nicht berücksichtigt und als Diskussionsvorlage genutzt?  
Das beim “Rechtsanspruch versus Almosen“ politische Schärfe genommen wird, sehe ich so nicht. Auch der Kampf  und/oder die Forderung nach einem Rechtsanspruch, überhaupt nach sozialen Grundrechten, ist für LINKE selbstverständlich und nicht Grundlage meiner Kritik. Natürlich wäre  die “solidarische Mindestrente <b>deutlich über </b>der Armutsgrenze“ kein Almosen, die Höhe von 900 Euro sind es aber schon, da sie unterhalb der Armutsgrenze bleibt und die Menschen im Alter also arm sind und bleiben. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Und das wir verpflichtende gemeinnützige Arbeit für RentnerInnen ablehnen, versteht sich doch wohl auch von selber. Warum wird also auf diese Themen ausgewichen, statt klare Kante bei der Armutsbekämpfung zu zeigen?
Das man/frau sich von 900 Euro keine Kino,- Theater oder Fahrkarte leisten und/oder einen Restaurantbesuch, haben Christian und Matthias ja schon selber erkannt. Da greifen die 900 Euro eben zu kurz und nicht meine Kritik! Wo bleibt denn bei 900 Euro Teilhabe und die Existenzsicherung? Wo bleibt denn die Armutsbekämpfung bei der Mindestrente, wenn z.B. für Düsseldorf die Angemessenheitsgrenze für Kosten der Unterkunft <b>kalt</b> bei 419 Euro für eine Bestandswohnung liegt, was mit den von <u><b><link http://dokumente.linksfraktion.de/inhalt/20101129-alternative-berechnungen-hartz-regelsatz.pdf - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">Katja Kipping</link></b></u> für 2010 errechneten 514 Euro Regelsatz schon mal 933 Euro ergibt? – Wobei berücksichtigt werden muss, dass Heizkosten von durchschnittlich <b>ca. 50 Euro</b> monatlich (<link http://www.heizspiegel.de/kommunen/kommunaler-heizspiegel/duesseldorf/index.html - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster"><u><b>Düsseldorfer Heizkostenspiegel</b></u></link> von 2009 je nach Heizart und unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kosten) dazukommen und die nicht in den 514 Euro enthaltenen 15 Euro für Hausrat-/Haftpflichtversicherungen und Vereinsmitgliedschaften. Macht dann schon rund <b>998 Euro</b>.
Und: Mit diesem Regelsatz von 514 Euro plus 15 Euro ist nicht mal eine gesunde Ernährung gesichert, keine ausreichende Möglichkeit, mit dem ÖPNV mobil zu sein, usw. usf..  Das noch mit dazu gerechnet, liefe es auf eine Höhe des Regelsatzes von weit über 600 Euro hinaus, OHNE die genannten Kosten der Unterkunft und Heizung und von weit über 1.000 Euro <b>mit</b> diesen Kosten.  
Das sind alles Fakten, die seit der Studie von Katja Kipping bekannt sind. Warum werden sie aber verschwiegen? Warum verweist das Büro Birkwald stattdessen auf die niedrigeren tatsächlich gezahlten Kosten der Unterkunft und Heizung in Düsseldorf, wo doch jede und jeder Hartz-IV-Beziehende weiß, wie repressiv die Jobcenter mit Umzugsbegehren in etwas gesündere und annehmbarere Wohnungen, die noch im Rahmen der Angemessenheiten liegen, umgehen?  
Und dann: Wieso müssen Menschen im Alter erst Wohngeld beantragen, um aus der Armut herauszukommen, wo doch das Parteiprogramm eindeutig eine Mindestrente fordert, die die Armut bekämpfen soll? Wir wissen, dass das Wohngeld nur einem Drittel der Anspruchsberechtigten wirklich zugute kommt. Die Ergebnisse der <u><link http://www.boeckler.de/pdf/pm_wsi_2011_09_05.pdf - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster"><b>Studie der Armutsforscherin Irene Becker</b></link></u> sind bekannt, sowohl Matthias als auch dem Mitarbeiter von ihm. Warum geht Matthias nicht darauf ein? Viele beantragen das Wohngeld nicht und sammeln lieber Flaschen, weil sie sich schämen zum “Amt“ gehen zu müssen. Das kann nicht in unserem Sinne sein und da muss eine andere Lösung her. Zum Beispiel eine Mindestrente, die wirklich Armut bekämpft.
Die Diskussion um die Höhe der Mindestrente ist und bleibt ein zentraler Punkt und mein Argument, dass 900 Euro nicht reichen, um ein Leben in Armut zu vermeiden, ist mit der Replik aus dem Büro Birkwald NICHT vom Tisch.
Trotzdem möchte ich meine Kritik an der Höhe der Mindestrente als inhaltliche Kritik verstanden wissen und nicht als persönliche, denn so ist sie nicht gemeint. Das ist nicht mein Stil und wer mich kennt, weiß das auch. Ich mag streitbar in der Sache sein aber das ist auch meine Aufgabe als sozialpolitische Sprecherin des Landesvorstands DIE LINKE.NRW und als aktives Mitglied des BundessprecherInnenrates Hartz IV.  
Selbstverständlich muss die Diskussion um die Altersarmut und die Armutsrisikogrenze solidarisch  weitergehen. Diese endlich stattfindende Diskussion wird von mir sehr begrüßt. Allerdings würde ich mir für die Zukunft wünschen, dass diese notwendigen Diskussionen stattfinden, bevor Beschlüsse gefasst werden und nicht nachvollziehbare bzw. nicht begründete Zahlen durch die Partei geistern. Das nennt man/frau innerparteiliche Demokratie und die haben wir uns doch auf die Fahne geschrieben und so sollten wir sie selbstverständlich auch leben.]]></content:encoded>
			<category>Linksletter Aktuell</category>
			
			<author>karina.ossendorff@dielinke-nrw.de</author>
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fortsetzung der Debatte zur Höhe der Mindestrente</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/k-ossendorff-auf-die-replik-aus-dem-buero-von-m-birkwald/</link>
			<description>(K. Ossendorff auf die Replik aus dem Büro von M. Birkwald) 

In seiner Replik am 26.01.2012 auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das ich keine wissenschaftliche Mitarbeiterin bin sei mir bitte verziehen, gleichwohl bleiben die Fakten, die in meinem Artikel beschrieben sind, bestehen.<br />
Dass Matthias die Rentenpolitik auf der Agenda nach oben gesetzt hat, ist sehr löblich und anerkennenswert. Aber es ist auch seine Aufgabe als rentenpolitischer Sprecher im Bundestag. Die Rede, auf die ich angespielt habe wurde von mir am 19.1.2012 in Phönix verfolgt und sie war wirklich klasse. Die Behauptung, ich hätte sie “geringschätzend als toll“ bezeichnet ist eine glatte Unterstellung. Das war mein voller Ernst.
Auch die Behauptung des “Nichtstun der BTF“ ist eine Unterstellung, dass steht nirgendwo in meinem Artikel und ich weise das ausdrücklich zurück. Das ist eine Verdrehung und eine <b><span style="font-weight: normal">Missinterpretation</span></b> von Tatsachen.
Natürlich geht es mir um Armutsbekämpfung. Das ich nicht auf die Armutsvermeidung eingegangen bin, hat einen einfachen Grund. Alle Punkte, die dazu in der Replik ab Seite 2 aufgeführt sind, sind eine Selbstverständlichkeit, vor allem für  LINKE. Das bedarf keiner ständigen Erwähnung. Es ergibt sich aus dem Selbstverständnis und dem Programm unserer Partei. Dazu gibt es im Übrigen viele andere Artikel in den vergangenen LL. Ich verweise hier auf meinen Artikel <u><b><link http://www.dielinke-nrw.de/nc/linksletter/linksletter_aktuell/detail_ll/browse/2/zurueck/linksletter-aktuell/artikel/breite-parteidebatte-gewuenscht-wieviel-braucht-der-mensch-zum-leben/ - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">„Was braucht der Mensch zum Leben“</link></b></u> im LL vom 22.12.2011 und es wird diese Artikel auch in Zukunft geben.
Im Gegensatz dazu stehen nach wie vor die 900 Euro Mindestrente. Diese stehen nicht im gerade erst beschlossenen Programm und sie verstoßen gegen unsere Programmbeschlüsse. Sie wurden auch nicht in unserer Partei diskutiert.  
Aus der Präambel des Parteiprogramms:  
<b>…<span style="font-weight: normal">..</span></b><b><i><span style="font-weight: normal">für eine armutsfeste solidarische gesetzliche Rente für alle</span></i></b><i>, die paritätisch von Beschäftigten und Unternehmen finanziert wird, den Lebensstandard im Alter sichert und, anders als die private Vorsorge, nicht von den Launen der Finanzmärkte abhängig ist. Eine Gesellschaft, die Millionen alte Menschen zu einem Leben in Armut verdammt, ist unmenschlich. Um Altersarmut zu bekämpfen, wollen wir eine armutsfeste, solidarische Mindestrente für ältere Menschen im Rahmen der Rentenversicherung. </i> 
Aus dem weiteren Wortlaut im Programm:
…..<i>Wir wollen eine solidarische Rentenversicherung als Alterssicherung, die zu einer gesetzlichen Rente </i><i><b>deutlich über der Armutsgrenze</b></i><i> führt und den erarbeiteten Lebensstandard weitgehend sichert. Sie macht eine staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge überflüssig. Diese kann drohende Altersarmut nicht vermeiden und hat zur Aufblähung der Finanzsphäre wesentlich beigetragen. Wir fordern eine solidarische Rentenversicherung, die alle Frauen und Männer in eine paritätisch finanzierte, gesetzliche Rentenversicherung einbezieht, sowie eine solidarische Mindestrente im Rahmen Rentenversicherung, </i><i><b>um Altersarmut zu verhindern</b></i><i>. Die solidarische Mindestrente speist sich zum einen aus den eigenen beitragsbegründeten Rentenansprüchen und zum anderen aus Steuermitteln für diejenigen, deren Einkommen und Vermögen zu einem Leben </i><i><b>unterhalb der Armutsgrenze</b></i><i> führen würden. </i> 
Der Kritikpunkt, dass die programmatische Forderung nach einer &quot;Mindestrente für diejenigen, deren Einkommen und Vermögen zu einem Leben unterhalb der Armutsgrenze führen würde&quot; , nicht mit 900 Euro erfüllt wird, ist wird vom Büro von Matthias W. Birkwald ebenfalls nicht ausgeräumt oder befriedigend beantwortet. Die Armutsgrenze lag in Deutschland <b>im Jahr 2009</b> <b>bei 940 Euro</b> und nicht bei 900 Euro. Im Jahr 2012 dürfte die Armutsgrenze weit über 950 Euro netto liegen, schaut man sich die Entwicklung der genutzten Daten des EU-SILC an – 2006 889 Euro, 2007 916Euro, 2008 929 Euro, 2009 die genannten 940 Euro. Sie könnte – berücksichtigt man die bisherige Entwicklung - im heutigen Jahr knapp unter 1.000 Euro liegen. Also nicht nur bei 900 Euro. Darauf geht der wissenschaftliche Mitarbeiter von Matthias W. Birkwald nicht ein.   
Des Weiteren:  
Nach wie vor liegt keine nachvollziehbare Berechnungsgrundlage für 900 Euro vor. Wie kommt der Betrag von 900 Euro, den Matthias für die Mindestrente vorschlägt, eigentlich zustande? Wäre es nicht Aufgabe der wissenschaftlichen Mitarbeiter, diese Höhe parteiintern und öffentlich zu begründen? Wo ist diese Begründung? Die BAG Hartz IV hat eine <u><b><link http://www.die-linke.de/fileadmin/download/zusammenschluesse/bag_hartziv/111204_bag_hartz_iv_hoehe_existenzsicherung.pdf - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">wissenschaftliche Studie</link></b></u> vorgelegt, warum wurde diese nicht berücksichtigt und als Diskussionsvorlage genutzt?  
Das beim “Rechtsanspruch versus Almosen“ politische Schärfe genommen wird, sehe ich so nicht. Auch der Kampf  und/oder die Forderung nach einem Rechtsanspruch, überhaupt nach sozialen Grundrechten, ist für LINKE selbstverständlich und nicht Grundlage meiner Kritik. Natürlich wäre  die “solidarische Mindestrente <b>deutlich über </b>der Armutsgrenze“ kein Almosen, die Höhe von 900 Euro sind es aber schon, da sie unterhalb der Armutsgrenze bleibt und die Menschen im Alter also arm sind und bleiben. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Und das wir verpflichtende gemeinnützige Arbeit für RentnerInnen ablehnen, versteht sich doch wohl auch von selber. Warum wird also auf diese Themen ausgewichen, statt klare Kante bei der Armutsbekämpfung zu zeigen?
Das man/frau sich von 900 Euro keine Kino,- Theater oder Fahrkarte leisten und/oder einen Restaurantbesuch, haben Christian und Matthias ja schon selber erkannt. Da greifen die 900 Euro eben zu kurz und nicht meine Kritik! Wo bleibt denn bei 900 Euro Teilhabe und die Existenzsicherung? Wo bleibt denn die Armutsbekämpfung bei der Mindestrente, wenn z.B. für Düsseldorf die Angemessenheitsgrenze für Kosten der Unterkunft <b>kalt</b> bei 419 Euro für eine Bestandswohnung liegt, was mit den von <u><b><link http://dokumente.linksfraktion.de/inhalt/20101129-alternative-berechnungen-hartz-regelsatz.pdf - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">Katja Kipping</link></b></u> für 2010 errechneten 514 Euro Regelsatz schon mal 933 Euro ergibt? – Wobei berücksichtigt werden muss, dass Heizkosten von durchschnittlich <b>ca. 50 Euro</b> monatlich (<u><b><link http://www.heizspiegel.de/kommunen/kommunaler-heizspiegel/duesseldorf/index.html - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">Düsseldorfer Heizkostenspiegel</link></b></u> von 2009 je nach Heizart und unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kosten) dazukommen und die nicht in den 514 Euro enthaltenen 15 Euro für Hausrat-/Haftpflichtversicherungen und Vereinsmitgliedschaften. Macht dann schon rund <b>998 Euro</b>.
Und: Mit diesem Regelsatz von 514 Euro plus 15 Euro ist nicht mal eine gesunde Ernährung gesichert, keine ausreichende Möglichkeit, mit dem ÖPNV mobil zu sein, usw. usf..  Das noch mit dazu gerechnet, liefe es auf eine Höhe des Regelsatzes von weit über 600 Euro hinaus, OHNE die genannten Kosten der Unterkunft und Heizung und von weit über 1.000 Euro <b>mit</b> diesen Kosten.  
Das sind alles Fakten, die seit der Studie von Katja Kipping bekannt sind. Warum werden sie aber verschwiegen? Warum verweist das Büro Birkwald stattdessen auf die niedrigeren tatsächlich gezahlten Kosten der Unterkunft und Heizung in Düsseldorf, wo doch jede und jeder Hartz-IV-Beziehende weiß, wie repressiv die Jobcenter mit Umzugsbegehren in etwas gesündere und annehmbarere Wohnungen, die noch im Rahmen der Angemessenheiten liegen, umgehen?  
Und dann: Wieso müssen Menschen im Alter erst Wohngeld beantragen, um aus der Armut herauszukommen, wo doch das Parteiprogramm eindeutig eine Mindestrente fordert, die die Armut bekämpfen soll? Wir wissen, dass das Wohngeld nur einem Drittel der Anspruchsberechtigten wirklich zugute kommt. Die Ergebnisse der <u><b><link http://www.boeckler.de/pdf/pm_wsi_2011_09_05.pdf - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">Studie der Armutsforscherin Irene Becker</link></b></u> sind bekannt, sowohl Matthias als auch dem Mitarbeiter von ihm. Warum geht Matthias nicht darauf ein? Viele beantragen das Wohngeld nicht und sammeln lieber Flaschen, weil sie sich schämen zum “Amt“ gehen zu müssen. Das kann nicht in unserem Sinne sein und da muss eine andere Lösung her. Zum Beispiel eine Mindestrente, die wirklich Armut bekämpft.
Die Diskussion um die Höhe der Mindestrente ist und bleibt ein zentraler Punkt und mein Argument, dass 900 Euro nicht reichen, um ein Leben in Armut zu vermeiden, ist mit der Replik aus dem Büro Birkwald NICHT vom Tisch.
Trotzdem möchte ich meine Kritik an der Höhe der Mindestrente als inhaltliche Kritik verstanden wissen und nicht als persönliche, denn so ist sie nicht gemeint. Das ist nicht mein Stil und wer mich kennt, weiß das auch. Ich mag streitbar in der Sache sein aber das ist auch meine Aufgabe als sozialpolitische Sprecherin des Landesvorstands DIE LINKE.NRW und als aktives Mitglied des BundessprecherInnenrates Hartz IV.  
Selbstverständlich muss die Diskussion um die Altersarmut und die Armutsrisikogrenze solidarisch  weitergehen. Diese endlich stattfindende Diskussion wird von mir sehr begrüßt. Allerdings würde ich mir für die Zukunft wünschen, dass diese notwendigen Diskussionen stattfinden, bevor Beschlüsse gefasst werden und nicht nachvollziehbare bzw. nicht begründete Zahlen durch die Partei geistern. Das nennt man/frau innerparteiliche Demokratie und die haben wir uns doch auf die Fahne geschrieben und so sollten wir sie selbstverständlich auch leben.]]></content:encoded>
			<category>Armut.u.HartzIV</category>
			
			<author>karina.ossendorff@dielinke-nrw.de</author>
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Strenge Regeln, nach Art der CDU</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/strenge-regeln-nach-art-der-cdu/</link>
			<description>&quot;Bundesumweltminister Röttgen will der Wirtschaft die Anwendung des riskanten Fracking-Verfahren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Die im Gesetzesentwurf vorgesehene Umweltverträglichkeitsprüfung soll dabei künftig als Beruhigungspille für die Bevölkerung missbraucht werden,&quot; so Remmers weiter. &quot;Dabei haben wir bereits erfahren müssen, dass Unfälle so nicht ausgeschlossen werden können.&quot; Laut Medienberichten sehe der Gesetzesentwurf eine verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung für Fracking-Vorhaben vor. In Trinkwassergebieten solle der Einsatz generell verboten werden. &quot;Das reicht uns nicht. Es bleiben einfach zu viele Fragen offen und ungeklärt.&quot;
&quot;Zum Beispiel bin ich gespannt wie der Bundesumweltminister die Frage der Entsorgung der teilweise radioaktiven Frack-Flüssigkeit gelöst sehen möchte,&quot; ergänzt Remmers. Derzeit werde die giftige Flüssigkeit unterirdisch in Hohlräumen verpresst. Eine sichere Lagerung könne so niemand über einen längeren Zeitraum garantieren. &quot;Wir können wirklich kein weiteres ungelöstes Endlagerungsproblem gebrauchen.&quot;
&quot;Wenn Röttgen sich mit seiner Vorstellung auf Bundesebene durchsetzt, so haben wir das auch der Rot/Grünen Landesregierung in NRW zu verdanken.
Durch ihre Verzögerungstaktik beim Thema Fracking haben sie der CDU den Ball zugespielt, den der Bundesumweltminister und CDU-Landeschef nun dankend versenkt,&quot; kritisiert die LINKE Abgeordnete das in NRW verhängte &quot;Erdgas-Moratorium&quot;. DieLINKSFRAKTION habe dagegen klar Stellung bezogen und ein Verbot des Verfahrens gefordert.<br />]]></content:encoded>
			<category>Presseerklärung MdB Ingrid Remmers,</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sonntagsöffnungszeiten abgelehnt</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/sonntagsoeffnungszeiten-abgelehnt/</link>
			<description>Die große Überraschung des Nachmittags war das ablehnende Votum des Rates zu den Sonntagsöffnungen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul><li>Für die Beschäftigten im Einzelhandel verschlechtern sich dieArbeitsbedingungen (zuneh-mende Flexibilisierung mit Teildiensten, Minijobs etc.) und die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben wird erschwert.<br /></li><li>Die liberalisierten Öffnungszeiten nützen nur den „Großen“.Und das gilt sowohl für die Ein-zelhändlerInnen als auch für die Städte.Dieser Konkurrenzkampf ist unsinnig und wird auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen.<br /></li><li>Die Sonntagsruhe ist nicht nur für religiöse Menschen einewichtige Errungenschaft. Der freie Sonntag bietet eine Verschnaufpause von unserem immer hektischer werdenden Alltag.<br /></li><li>Die gesetzlichen Vorgaben, dass im Stadtgebiet an 4 Sonntagengeöffnet werden darf, wer-den mit dem vorliegenden Vorschlag unterlaufen. Das gesetzlich vorgeschriebene öffentliche Interesse wird nicht begründet, sondern einfach vorausgesetzt. Kreative Amtsführung im Rechtsdezernat wird in Bochum immer mehr zu trauriger Normalität.<br /></li></ul>
Schön, dass sich in diesem Jahr – vielleicht auch nur weil es eine Abstimmungspanne bei der SPD gab – die Ratsmehrheit gegen die verkaufsoffenen Sonntage in Bochum ausgesprochen hat. Mal sehen, ob die Verwaltung dieses Votum der Politik akzeptiert oder eine neue, nur leicht abgewandel-te Vorlage zur nächsten Ratssitzung einbringt. Das hat sie bei einem ähnlichen Ergebnis bereits 2007 gemacht. Leider erfolgreich entgegen der gültigen Gemeindeordnung und mit Unterstützung der SPD.]]></content:encoded>
			<category>Bochum,</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutsche-Bank-Gewinn gehört den Steuerzahlern</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/deutsche-bank-gewinn-gehoert-den-steuerzahlern/</link>
			<description>&quot;Der Betrag, den die Deutsche Bank den Steuerzahlern zu verdanken hat, beläuft sich auf rund 30...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Verluste werden sozialisiert, Gewinne privatisiert: Mit diesem Prinzip muss endlich gebrochen werden. Es kann nicht sein, dass die Deutsche Bank für das letzte Jahr nur 124 Millionen Euro Bankenabgabe zahlt. Mit der Bankenabgabe wollte Finanzminister Schäuble die Banken eigentlich zwingen, künftig selber für die Kosten von Rettungsmaßnahmen aufzukommen. Anscheinend ist der Minister so optimistisch, dass er mit der nächsten Finanzkrise erst in 120 Jahren rechnet. So lange würde es nämlich dauern, bis der Bankenrettungsfonds bei den gegenwärtigen Beträgen seinen geplanten Umfang erreicht hat.
Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern – nach diesem Prinzip agiert auch Kanzlerin Merkel. 'Keine Bank darf so groß sein, dass sie wieder Staaten erpressen kann', hatte sie im Krisenjahr 2008 noch verkündet. Doch die Deutsche Bank durfte sich die Postbank und das Bankhaus Oppenheim einverleiben und ist nun größer und mächtiger als zuvor. Wenn Frau Merkel sich selbst ernst nehmen würde, müsste sie die Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank untersagen. Mehr noch: Sie müsste das gesamte Finanzsystem in öffentliche Hände überführen und strikt regulieren. Nur so lässt sich verhindern, dass Steuerzahler für die riskanten Zockergeschäfte einer Finanzmafia am Ende immer wieder bluten müssen.&quot;]]></content:encoded>
			<category>Presseerklärung MdB Sahra Wagenknecht,</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kein Raketenkommando in Ramstein!</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/kein-raketenkommando-in-ramstein/</link>
			<description>„Die Bundesregierung knickt wieder einmal vor angeblichen Bündniszwängen ein, wo stattdessen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Der NATO-Raketenschild ist überflüssig und gefährlich. Die Kommandoverlagerung nach Ramstein ist ein erster Schritt zur Einrichtung eines globalen Raketenabwehrsystems nach US-Gusto. Dass die Bundesregierung sich mit dem Einverständnis zur Kommandoeinrichtung auf deutschem Boden und der Bereitstellung von Patriot-Raketen in die erste Reihe drängt, ist ein massiver Vertrauensbruch gegenüber Russland. Nötig wäre gewesen, ein gesamteuropäisches System kollektiver Sicherheit auszuhandeln, statt im NATO-Block einseitig Fakten zu schaffen. Davon abgesehen hat gerade das mit den Basen Ramstein, Büchel und Spangdahlem grotesk übermilitarisierte Rheinland-Pfalz eher Truppenabbau nötig als weiteren Aufwuchs.
Die Fraktion DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, sich aus dem NATO-Raketenschild zurückzuziehen, alle in der NATO gegebenen Zusagen zur Nutzung von Ramstein als Kommandostandort zu widerrufen und alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um eine solche Nutzung zu verhindern.“]]></content:encoded>
			<category>Presseerklärung MdB Paul Schäfer,</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesregierung droht Abzug aus Afghanistan zu verschlafen</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/bundesregierung-droht-abzug-aus-afghanistan-zu-verschlafen/</link>
			<description>„Die Bundesregierung droht den Abzug aus Afghanistan zu verschlafen. Beim Treffen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Während die USA klare Ideen für ihren Abzug aus Afghanistan äußern und Frankreich sogar seinen Abzugstermin auf 2013 vorgezogen hat, bleibt die Bundesregierung im Ungefähren: Der deutsche Abzugstermin ist nicht mehr als eine unverbindliche Absichtserklärung, ein kohärentes Konzept fehlt gänzlich.
Mit dieser verdrucksten Abzugsbremserei muss Schluss sein. Statt widerwillig das Feld zu räumen, wenn alle anderen schon längst weg sind, sollte die Bundesregierung den Abzug der NATO aus Afghanistan aktiv und energisch vorantreiben.“]]></content:encoded>
			<category>Presseerklärung MdB Paul Schäfer,</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Festlegung von Qualitätsstandards bei Schulessen</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/linksfraktion-fuer-die-festlegung-von-qualitaetsstandards-bei-schulessen/</link>
			<description>Zur Behandlung der Großen Anfrage der Linksfraktion zur Vergabe von Aufträgen bei Schulessen am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Anlässlich einer Neuvergabe* an zwölf Bonner Schulen hat die Linksfraktion im Schulausschuss am 31. Januar in einer Großen Anfrage** nach Vorgaben für Qualität und Preis von Schulessen an Bonner Schulen gefragt. An einigen Schulen ist das Mittagessen immer wieder Kritikpunkt bei Schülerinnen und Schülern. So auch gab es beispielsweise an der Integrierten Gesamtschule Bonn-Beuel in der Vergangenheit häufiger Kritik an den Angeboten des Schulessens.
Wichtig ist der Linksfraktion, dass ein Angebot von vegetarischen oder schweinefleischfreien Mittagessen an den Schulen realisiert werden kann.&nbsp; 
Auch bei der Preisgestaltung und der physiologischen Ausgewogenheit sind bestimmte Vorgaben aus Sicht der Linksfraktion unumgänglich. Die Eltern haben schließlich auch ein berechtigtes Interesse, dass sich ihre Kinder in der Schule gesund ernähren.
„Eigentlich ist klar, dass bestimmte Standards und Preisobergrenzen bei der Suche nach Lieferanten und Mensabetreibern wichtig sind, um ein Mindestmaß an Qualität bei verträglichen Preisen sicherzustellen. Zudem muss gewährleistet werden, dass die beteiligten Unternehmen ihre Angestellten nach Tarif bezahlen. Leider gilt bei den öffentlichen Vergaben der Stadt diese Tarifbindung aber nur bei allgemeinverbindlichen Tarifverträgen.“, so Anatol Koch, schulpolitischer Sprecher der Linksfraktion Bonn.
„Besonders problematisch ist allerdings, dass sich für einige Schulen gerade mal ein Anbieter bewirbt, wie die Verwaltung in der Sitzung am Dienstag mitteilte. Wenn dann noch hinzukommt, dass der einzige Anbieter in der Vergangenheit bereits kritisiert wurden, ist die Verwaltung gefordert, Lösungen zu suchen.“ betont Koch abschließend.]]></content:encoded>
			<category>Bonn,</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beitragsfreiheit ist gute Integrationsmaßnahme</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/beitragsfreiheit-ist-gute-integrationsmassnahme/</link>
			<description>&quot;Dass in einem der reichsten Industrieländer der Welt der Geldbeutel der Eltern über den Zugang zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Eltern mit geringerem Einkommen schicken ihre Kinder nur halb so oft in eine Einrichtung der Frühförderung wie Eltern, deren Einkommen über dem Durchschnittsverdienst liegt. In Bundesländern mit Beitragsfreiheit sind die Kitaquoten von Migrantenkindern und denen von Kindern ohne Migrationshintergrund fast gleich hoch. In Niedersachsen sorgten bisher die bundesweit höchsten Beiträge dafür, dass bei den Unter-Dreijährigen mit Migrationshintergrund die Teilhabequote in Kitas nur bei fünf Prozent liegt. Das sind nicht nur fünf Prozentpunkte weniger als bei Kindern gleichen Alters ohne Migrationshintergrund, es ist die niedrigste Quote aller westlichen Bundesländer. Am geringsten waren 2010 die Unterschiede in Baden-Württemberg, wo die ökonomische Situation der Migranten vergleichsweise gut ist, oder auch im Saarland, wo die Kita-Gebühren weitgehend abgeschafft wurden.
Migranten sind infolge der jahrzehntelangen sozialen Ausgrenzung und Diskriminierung besonders betroffen von gebührenpflichtigen Leistungen in der frühkindlichen Betreuung und Bildung. Wer die Integration und den Spracherwerb von Migranten verbessern will, muss deshalb die Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft beenden. Das Betreuungsgeld wird nicht an der richtigen Stelle investiert. Die dafür veranschlagten zwei Milliarden Euro jährlich wären besser in der sozialen Infrastruktur aufgehoben. DIE LINKE fordert einen Rechtsanspruch auf kostenlose Kita- und Kindergartenplätze, Gemeinschaftsschulen bis zur 10. Klasse als Regelschulen, eine individuelle Förderung und die Abschaffung von Studiengebühren.&quot;]]></content:encoded>
			<category>Presseerklärung MdB Sevim Dagdelen,</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dresden: Auf zur antifaschistischen Demonstration!</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/dresden-auf-zur-antifaschistischen-demonstration/</link>
			<description>„DIE LINKE. Bochum ruft auf, auch dieses Jahr nach Dresden zu fahren und sich an den Protesten am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Karten für den Bus gibt es im Parteibüro der LINKEN. an der Universitätsstr. 39 in Bochum dienstags von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr sowie donnerstags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Auch sind wir unter <b><link info@dielinke-bochum.de - mail "Öffnet Ihr E-Mail-Programm">info@dielinke-bochum.de</link></b> zu erreichen. Der Bus nach Dresden wird in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar aus Bochum losfahren. Die genaue Abfahrtszeit werden bei Kartenkauf mitgeteilt“ so Christian Leye, Sprecher DIE LINKE. Bochum.
Benny Krutschinna, Vorstandsmitglied DIE LINKE. Bochum weiter: „In Dresden findet seit Jahren der größte Aufmarsch von Neonazis in Europa statt. Dank des mutigen Engagements von Antifaschistinnen und Antifaschisten geriet der Aufmarsch in den letzten Jahren zu einem Desaster für die Faschisten, so dass die Naziszene deutlich frustrierter nach Dresden sieht und dieses Jahr wenig mobilisiert. Gerade deswegen ist es wichtig, den Druck jetzt aufrecht zu erhalten, damit dieser braune Spuk endlich ein Ende hat.“ 
Christian Leye weiter: „Gründe, um gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus zu demonstrieren gibt es gerade heute mehr als genug. Die jahrelange Mordserie von drei Neonazis zeigt, wie brandgefährlich die faschistische Ideologie ist. Hier zeigt sich aber auch, worauf die Organe des Staates ihren politischen Schwerpunkt setzen: bei den Nazimorden steht der begründete Verdacht im Raum, dass die Faschistinnen und Faschisten mindestens äußerst lapidar überwacht wurden. Im Gegenzug wurden die antifaschistischen Demonstrationen in Dresden im letzten Jahr flächendeckend überwacht und über eine Millionen Mobilfunkdaten erhoben, wie DIE LINKE. Bochum im letzten Jahr aufgedeckt hat. Kürzlich kam heraus, dass 27 Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE. vom „Verfassungsschutz“ beobachtet werden, und zwar mit einem vergleichbaren finanziellen Aufwand wie für die Überwachung der NPD. Dieser Geheimdienst ist kein Schutz für die Verfassung sondern Teil des Problems und gehört abgeschafft. Dieser politische Kontext, vor dem die Demonstrationen stattfinden werden, ist eine weiterer Grund, am 17. Februar mit uns nach Dresden zu fahren.“ ]]></content:encoded>
			<category>Bochum,</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fiskaldiktatur über Europa</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/fiskaldiktatur-ueber-europa/</link>
			<description>Auf dem EU-Gipfel am Montag setzte sich die deutsche Bundesregierung mit dem neuen Fiskalpakt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Neben den Schuldenbremsen, die analog zur deutschen Schuldenbremse  in nationales Recht überführt werden sollen und die das strukturelle Defizit auf 0,5 Prozent begrenzen, schreibt der Pakt auch automatische Sanktionen fest. Wenn eine Vertragspartei gegen die Regeln verstößt, werden Strafen eingeleitet, bis zur Höhe von 0,1 Prozent der Wirtschaftskraft. Die Bußen sollen in den permanenten Rettungsfonds ESM eingezahlt werden. Notkredite aus dem ESM können nur die Länder beantragen, die den Fiskalpakt ratifiziert haben.
Dem  Pakt liegt die Vorstellung zu Grunde, dass die Ursache der Eurokrise in mangelnder Haushaltsdisziplin aufgrund überhöhter Staatsausgaben in Soziales, Bildung etc liegt und die Defizitkriterien der Maastrichter Verträge (60% Gesamtverschuldung, 3% Neuverschuldung) zu lasch gehandhabt worden wären.  Diese Vorstellung ist völlig falsch. Die Ursache der Eurokrise liegt zum Einen in der Finanzkrise 2008 und den darauf folgenden Bankenrettungspaketen, zum anderen in den Handelsungleichgewichten innerhalb des Euroraums, <i>siehe obere Abbildung</i>.
Insofern die Staatsschulden überhaupt eine Rolle spielen sind diese maßgeblich durch die Finanzkrise 2008 und die folgenden Bankenrettungspakete ausgelöst worden. Sie haben nichts mit unverantwortlichen Sozialausgaben zu tun, wie die Grafik der Bundestagsfraktion anschaulich illustriert. Wenn jetzt die Staatsschulden über Kürzungen im Staatshaushalt – und hier zumeist über Sozialkürzungen – zurückgefahren werden sollen und wenn das automatisiert wird, dann ist ein Mechanismus geschaffen, die Bevölkerung für die Bankenrettungspakete zahlen zu lassen.
Diese Grundannahme der Ursachen der Eurokrise entspricht den Interessen der Finanzindustrie sowie Teilen des Kapitals in den exportorientierten Überschussländern wie Deutschland. Leider teilen alle anderen im Bundestag vertretenen Parteien diese Grundannahme, aber auch die Piraten: Im <link http://www.tagesspiegel.de/politik/piraten-vorstand-matthias-schrade-kein-bankvorstand-kann-seine-bilanz-erklaeren/5441818.html _blank external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">Interview mit dem Tagesspiegel</link> erklärt der wirtschaftspolitisch Zuständige im Bundesvorstand der Piraten, Matthias Schrade:
<blockquote>&quot;Deshalb müssen wir den Geburtsfehler des Euros beseitigen. Der Euro hat mal sehr klare Stabilitätskriterien gehabt. Die wurden dann aus politischen Gründen aufgeweicht – bis hin zu klaren Verstößen, ohne dass dies sanktioniert worden wären. Griechenland hat sogar mit geschönten Haushaltszahlen gearbeitet. Ich glaube, dass wir nicht umhin kommen werden, ein Kern-Europa mit dem Euro als Währung zu bilden mit Ländern wie Deutschland, Österreich, Frankreich, Benelux. Wir brauchen eine Zone, die wirtschaftlich homogen ist und nicht, wie heute, komplett auseinanderdriftet. Dann würden wir eine stabilere Währungsunion bekommen, als die, die wir heute haben. Anderen Ländern steht es dann natürlich offen, beizutreten, sofern sie ihr Wirtschaftssystem reformiert und stabiler gemacht haben.
Das hieße, Griechenland müsste raus aus dem Euro.
Nicht nur Griechenland.&quot;</blockquote>
Der zweite wesentliche Grund für die Eurokrise sind die enormen Leistungsbilanzunterschiede innerhalb des Euroraums aufgrund der deutschen Niedriglohnpolitik. Durch die Einführung des Niedriglohnsektors unter SPD und Grünen hat sich der Leistungsbilanzdruck auf die anderen europäischen Länder systematisch aufgebaut, bis vor dem Hintergrund der Finanzkrise und den Attacken von Spekulanten die Zinsen für Staatsanleihen völlig auseinander getrieben hat, <i>siehe untere Abbildung</i>.
Diese Grafik von Flassbeck zeigt das sehr deutlich. Sie zeigt auch, dass Deutschland gegenwärtig massiv von der Situation aufgrund niedriger Zinsen auf dem Rücken anderer Euro-Länder profitiert.  
Diese Analyse, die europaweit common sense ist,dringt in Deutschland nur ganz allmählich ins öffentliche Bewusstsein, zuletzt hier im ganz guten <link http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/432744_plusminus/9420004_handelsungleichheit-das-missverstaendnis-von-der _blank external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">Beitrag von plusminus</link>.
Eine wirtschaftliche Koordinierung, die diese Leistungsbilanzunterschiede angehen würde, ist in Brüssel nicht beschlossen worden.
<h3 style="margin-bottom: 0cm">Widerstand</h3>
Es ist zu erwarten, dass im Jahre 2012 europaweit massiver Widerstand gegen die aufgezwungene Knechtschaft entstehen wird. Der Generalstreik in Belgien zum EU-Gipfel war ein erster Vorgeschmack. In einer <link http://www.etuf-tcl.org/docs/others/de_120201.pdf _blank external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">Erklärung</link> mehrerer europäischer Gewerkschaftsverbände zum EU-Gipfel heißt es: „Die soziale Lage in Europa ist ernsthaft bedroht. Deshalb ruft der Gemeinsame Exekutivausschuss die Mitgliedsorganisationen aller drei Gewerkschaftsverbände dazu auf, den Aktionstag des EGB am 29. Februar 2012 (am Vortag des Europäischen Rates am 1.-2. März) voll und ganz zu unterstützen.“  
Vermutlich wird der Fiskalpakt jedoch im Zuge der Wahlen in Frankreich entschieden. Am  22. April/6.Mai sind Präsidentschaftswahlen, am 10./17. Juni sind Parlamentswahlen. Die Stimmung in Frankreich ist ausgesprochen kritisch, das Eurothema spielt eine wichtige Rolle. Sarkozy hat angekündigt den Fiskalpakt erst nach den Wahlen zu unterschreiben und der sozialdemokratische Kandidat Hollande, der in Umfragen führt, muss der Stimmung nachgeben und kündigt eine Nichtunterzeichnung an. Der Kandidat der Front de Gauche (Linksfront), Jean-Luc Melenchon, führt einen ausgesprochen EU-kritischen Wahlkampf und steigt in Umfragen (zuletzt 9%, nachdem ihm von Umfrageinstituten ursprünglich nur 3-4% zugetraut wurden). Melenchon hat Erfahrung mit der linken Besetzung EU-kritischer Themen: Er gehörte zu den Initiatoren des linken Neins zum Verfassungsvertrag 2005. Am Ende stimmten 56% gegen diesen Vertrag, auch die Mehrheit der Basis der französischen Sozialdemokratie. Es bleibt zu wünschen, dass auch der Fiskalvertrag wieder an Frankreich scheitert.  
In Deutschland wird es 2012 darauf ankommen, die Kritik an der  undemokratischen und unsozialen EU-Politik, die maßgeblich von der deutschen Regierung über die Brüsseler Bande organisiert wird, von links zu besetzen. Sonst ist zu befürchten, dass sich hierzulande entlang des Eurothemas eine neue Rechte etabliert, die die falschen Paradigmen zu Grunde legt („Wir zahlen für die Griechen“, „Krise ist durch nachlässige Haushaltsführung entstanden“ etc) und zu reaktionär-nationalistischen Schlussfolgerungen kommt.]]></content:encoded>
			<category>LL Aktuell</category>
			<category>Krise</category>
			
			<author>andrej.hunko@bundestag.de</author>
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auf dem Weg zur sozial gerechtes, inklusives Hochschule in NRW – Promotionsrecht für Fachhochschulen</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/auf-dem-weg-zur-sozial-gerechtes-inklusives-hochschule-in-nrw-promotionsrecht-fuer-fachhochschu/</link>
			<description>DIE LINKE im Landtag NRW hat in zähen Verhandlungen mit SPD und Grünen erreicht, dass die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dies hat DIE LINKE nun geändert und die Universitäten durch eine Hochschulgesetzänderung verpflichtet, dies auf Augenhöhe mit den Fachhochschulen durchzuführen. Das bedeutet konkret, dass Masterabsolvent/-innen oder Menschen mit einem Fachhochschuldiplom von nun an auch an der Fachhochschule promovieren können. Die Fachhochschulen schließen mit den Universitäten nun Kooperationen, um den Doktortitel zu vergeben. Die Gesetzesänderung ist hier zu finden: <b><link http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD15-3731.pdf?von=1&bis=0 - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">Beschlussempfehlung und Bericht; Gesetz zur Änderung des Hochschulgesetzes und des Kunsthochschulgesetzes</link></b><br />Dies stieß bei CDU und FDP auf großen Widerstand, fürchten sie doch darum, dass die Unterscheidung von Fachhochschulen und Universitäten nun weiter aufgeweicht wird. Diese Unterscheidung der Hochschultypen muss grundsätzlich hinterfragt werden. Dies hat die LAG Bildung NRW in Ihrem Beschluss zur Hochschulpolitik auch gefordert. (LAG-Beschluss vom 21.1.2012 http://wck.me/K8&nbsp;) In Zeiten von Vergleichbarkeiten der Abschlüsse Bachelor und Master ist die Unterscheidung der Hochschultypen nicht mehr zeitgemäß. Diese Unterscheidung gilt es weiter zu bekämpfen, da sie nur eine Unterteilung in Wissenschaft erster und zweiter Klasse bedeutet. DIE LINKE wird weiter gegen diese Widerspruch angehen.<br /><br />Des Weiteren wurden die Mitbestimmungsrechte der wissenschaftlichen Hilfskräfte durch die Initiative der Landtagsfraktion im Landespersonalvertretungsgesetz ebenfalls geregelt. Die Anregung der Landespersonalrätekonferenz der wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen die an DIE LINKE heran getragen wurde, haben wir gerne schnell umgesetzt, um die Durchführung der Personalratswahlen auch für die Gruppe der wissenschaftlichen Hilfskräfte zu gewährleisten. Hier der <b><link http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD15-3856.pdf?von=1&bis=0 - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">Änderungsantrag u. a. der Fraktion DIE LINKE zum Gesetzentwurf der Landesregierung „Gesetz zur Änderung des Hochschulgesetzes und des Kunsthochschulgesetzes“</link></b>
<br />
Hilmar Schulz<br />Mitarbeiter Gunhild Böth, MdL<br />Bildungspolitische Sprecherin<br />Fraktion DIE LINKE<br />Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf<br /><br />Tel.: 0211/884 4614<br />Fax: 0211/884 3704<br /><br />Mobil : 0163/846 63 69<br /><br />Hilmar.Schulz@landtag.nrw.de<br /><br />http://www.linksfraktion-nrw.de<br /><br /><br />&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Linksletter Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gibt es in NRW ein neues Ladenschlussgesetz?</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/gibt-es-in-nrw-ein-neues-ladenschlussgesetz/</link>
			<description>Im August letzten Jahres legte der Wirtschaftsminister den Evaluierungsbericht zum im November 2006...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Landesregierung aus SPD und Grünen hatte in ihrer Koalitionsvereinbarung festgehalten, dass hier Veränderungsbedarf bestehe&nbsp;und nach dem Evaluierungsverfahren darüber diskutiert werden solle.
Zu diesem Evaluierungsbericht hat am 18. Januar eine Anhörung im Landtag stattgefunden. Dazu waren Sachverständige der auch am&nbsp;Evaluierungsprozess beteiligten Verbände und Organisationen&nbsp;eingeladen worden und gaben ihre Stellungnahmen ab. Dabei wurde&nbsp;deutlich, das die Vertreter des Einzelhandelsverbandes durchweg für&nbsp;eine Beibehaltung des geltenden Gesetzes eintraten. Allerdings gab es&nbsp;Vertreter von kleineren Geschäften die eine Reduzierung der Ladenöffnungszeiten befürworteten.
Die Gewerkschaft ver.di und die beiden christlichen Kirchen traten für&nbsp;eine Begrenzung der Sonntagsöffnungen auf vier Anlassbezogene pro Stadt ein und forderten darüber hinaus auch für die Werktage eine&nbsp;Regulierung auf Mo – Fr bis 20 Uhr und Sa bis 18 Uhr. &nbsp;Mit dieser Position tritt ver.di erstmals auch für Sonntagsöffnungen ein was bisher&nbsp;immer strikt abgelehnt wurde.
Die Linksfraktion im Landtag hat schon im November 2010 <b><link http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD15-1308.pdf?von=1&bis=0 - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">ihre Position</link></b>&nbsp;festgelegt: Sonntagsöffnungen sollen generell abgeschafft werden und&nbsp;die Läden von Mo – Fr bis 20 Uhr und an Samstagen bis 16 Uhr öffnen&nbsp;können. Mit dieser Position schloss sich die Linksfraktion weitgehend&nbsp;einem Beschluss der Landesfachbereichskonferenz von ver.di an. Der einzige war das auf dieser Konferenz beschlossen wurde von Mo – Fr die Läden schon um 19 Uhr zu schliessen.
Nach der Anhörung im Landtag begann die Diskussion über die zu erwartenden Veränderungen. Für CDU und FDP soll überhaupt nichts&nbsp;verändert werden. Bei der SPD Fraktion hat wohl die Debatte erst angefangen. In den Medien wird kolpotiert das die SPD wohl nur die&nbsp;Sonntage anlassbezogen regeln will. Es bleibt abzuwarten inwieweit&nbsp;die Kirchen, DGB und ver.di ihren Einfluss gelten machen können.
Die Grünen haben ihre angekündigte <link http://oeffnungszeiten.gruene-nrw.de/umfrage/ - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster"><b>online Umfrage</b> </link>mit angehängtem Diskussionsblog gestartet. Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen auf einem kleinen Landesparteitag im März ausgewertet und in die dann&nbsp;erfolgende Positionierung einfließen. Leider ist diese Umfrage alles andere als transparent. Wer sich beteiligen will wird erst einmal registriert und kriegt dann einen Link zugeschickt um dann den Fragebogen zu beantworten. Ergebnisse werden aber nicht veröffentlicht. Wenn Mensch allerdings die Blogeinträge als Indiz&nbsp;für die Umfrage sieht, wird&nbsp;es wohl mit den Grünen maximal eine&nbsp;Begrenzung der Ladenöffnungszeiten auf 22 Uhr geben.
Einzig die Linksfraktion wäre in der Lage wirkliche Veränderungen,&nbsp;im Sinne der Einzelhandelsbeschäftigten, durchzusetzen. Mit ihrer&nbsp;Positionierung hat sie großen Anklang bei den Betriebsräten im&nbsp;Einzelhandel gefunden. Es bleibt abzuwarten ob SPD und Grüne&nbsp;sich auf eine Diskussion einlassen. Dabei sollte für die Linksfraktion&nbsp;klar sein, dass Einzelhandelsbeschäftigte eine Begrenzung auf 22 Uhr&nbsp;von Mo – Sa kaum als Verbesserung ansehen werden.]]></content:encoded>
			<category>Linksletter Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:16:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Wir überzeugen uns selbst davon, ob der Naziaufmarsch Geschichte ist!</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/wir-ueberzeugen-uns-selbst-davon-ob-der-naziaufmarsch-geschichte-ist/</link>
			<description>In der vergangenen Tagen mehrten sich die Gerüchte darüber, dass der alljährliche Naziaufmarsch in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kartenverkaufstellen für Busse der LINKEN, die aus Aachen, Köln, Bielefeld, Duisburg, Bochum, Dortmund und Bielefeld fahren, werden ständig aktualisiert und können unter der folgenden Adresse abgerufen werden: http://nrwdresden.blogsport.de/anreise-busse/ Die Tickets kosten 15/20/25 €. Unser konsequentes und transparentes Aktionskonzept hat dazu beigetragen, den Nazi-Mythos Dresden aufzubrechen. Fügen wir den Nazis am 18.2. in Dresden eine weitere Schlappe zu! Am 13. Februar gibt es von NRW-Bündnis einen dezentralen Aktionstag, an dem wir auch als Partei mit Plakataktionen, öffentlichen Kundgebungen oder Blockadetrainigs teilnehmen werden. Bitte überlegt euch eigene Aktionen, dokumentiert diese und meldet dem Bündnis eure Aktivitäten. Wie im letzten Jahr koordiniert „Dresden Nazifrei / NRW“ die zentrale Anreise per Bus von NRW nach Dresden. Wie beim „großen Bündnis“ in Dresden ist der regionale Vorbereitungskreis spektrenübergreifend, Vertreten sind Einzelpersonen sowie Aktive aus Parteien, autonome Antifagruppen, kommunistischen und sozialistischen Organisationen, Partei- und Gewerkschaftsjugenden sowie der Antifa-Zusammenschluss „No pasaran NRW“.<br />Wir werden mit unserem massenhaften zivilen Ungehorsam ein deutliches Zeichen setzen, gegen das nazistische Verdrehen der Geschichte, aber auch gegen die Einschränkung der Bürgerechte in der so genannten Sächsischen Demokratie.]]></content:encoded>
			<category>Linksletter Aktuell</category>
			<category>Antifa</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Arbeitsagentur belegt: Hartz IV ist gescheitert</title>
			<link>http://www.dielinke-ostwestfalen.de/nc/termine/termine_in_owl/detail_termine/artikel/arbeitsagentur-belegt-hartz-iv-ist-gescheitert/</link>
			<description>Wie aus einer Sonderbroschüre der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht, ist der Anteil von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Da helfen selbst alle  statistischen Tricks der Bundesregierung nicht mehr. Der genannte Anteil  wäre, wie aus einer Antwort der Bundesregierung vom 18.01.2012 auf eine  Anfrage der LINKEN zu Abgängen aus den Rechtskreisen SGB II und SGB III  hervorgeht, sogar erheblich größer, wenn alle in Maßnahmen  befindlichen, trotz Rentenkürzung in Vorruhestand gegangenen und weitere  hinzuzurechnende Personengruppen mitgezählt würden. Selbst nach eigener  Definition (s 2.5) hat dieses Instrument versagt und damit letztlich  nur das wahre Ziel erreicht: Druck auf das allgemeine Lohnniveau  auszuüben.
Auszug aus der Broschüre:<br /> <a href="http://www.die-linke-wedding.de/broschure-der-arbeitsagentur-belegt-hartz-iv-ist-gescheitert/europaischer-vergleich-langzeiterwerbslose-4/" rel="attachment wp-att-1299"><img class="size-medium wp-image-1299 alignnone" title="Europäischer Vergleich-Langzeiterwerbslose" src="uploads/RTEmagicC_2009560e29.jpg.jpg" width="500" height="359" alt="" /></a>
<b>2.5 Langzeiterwerbslosigkeit im europäischen Vergleich</b>
Deutschland hatte im Juni 2011 mit 6,1 Prozent eine im europäischen  Vergleich niedrige Erwerbslosenquote nach dem international  vergleichbaren ILO-Konzept. Dieser auf Umfragen beruhenden  Arbeitskräfteerhebung zufolge lag jedoch in Deutschland der Anteil  derjenigen an den Erwerbslosen besonders hoch, die angaben bereits seit  zwölf Monaten und länger erwerbslos zu sein (Abb.7)
So war im ersten Quartal 2011 fast die Hälfte der Erwerbslosen  langzeiterwerbslos. In anderen Ländern gelingt es offensichtlich noch  immer besser, strukturelle und verfestigte Arbeitslosigkeit zu  vermeiden. So lag der Anteil der Langzeiterwerbslosen im Durchschnitt  aller 27 Mitgliedstaaten der EU bei 42 Prozent. In Dänemark waren  lediglich 23 Prozent und in Schweden sogar nur 19 Prozent der  Erwerbslosen ein Jahr und länger erwerbslos.
Auszug aus der Antwort der Bundesregierung vom 18.01.2012 BT-Drucksache 17/8323:
Zu den Abgangsgründen können folgende Angaben gemacht werden:<br /> • In eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt gingen 207.781 Langzeitarbeitslose ab; das sind 14,9 Prozent aller Abgänge.<br /> • Zudem erfolgten im Jahr 2011 3,0 Prozent aller Abgänge aufgrund von  Sonderregelungen, zu denen neben der Vorruhestandsähnlichen Regelung des  § 53a SGB II auch die Beendigung der Arbeitslosigkeit wegen Minderung  der Leistungsfähigkeit zählt (§125 SGB III).<br /> • 4,1 Prozent der Abgänge erfolgten aufgrund des Ausscheidens aus dem Erwerbsleben,<br /> • 35,0 Prozent der Abgänge erfolgten in Arbeitsunfähigkeit und<br /> • 11,1 Prozent beendeten ihre Arbeitslosigkeit aufgrund fehlender Verfügbarkeit oder Mitwirkung.<br /> • Der Anteil der Abgänge in eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme an  allen Abgängen lag bei 23,0 Prozent. Die Summe der Abgänge in  arbeitsmarktpolitische Maßnahmen ist hierbei gesondert zu betrachten, da  z.B. auch die Abgänge in eine Erwerbstätigkeit<br /> - abhängige Erwerbstätigkeit sowie Selbstständigkeit – mit einer Maßnahme verknüpft sein können. ]]></content:encoded>
			<category>Armut.u.HartzIV</category>
			
			<author>werner.schulten@die-linke.de</author>
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:28:00 +0100</pubDate>
			
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